Männerriege-Reise

Am Samstagmorgen, 10. September, versammelten sich eine stattliche Anzahl Männer am Bahnhof Fraubrunnen. In Bern stiessen noch weitere Turner zu uns, so dass 18 Männerriegeler die Reise mit dem Kambly-Express antreten konnten. Aber nichts da, in Trubschachen wurde kein Güezi-Stopp eingelegt. In Escholzmatt verliessen wir den Zug und ein Postauto brachte uns nach Marbach. Anschliessend ging‘s ‚rein‘ in die Gondel und auf der Marbach-Egg ‚rein‘ in die Gartenwirtschaft zum Kafi, mit oder ohne Schnaps, und Nussgipfel. Es vergingen keine fünf Minuten und Deutsche Jasskarten lagen auf dem Tisch. ‚Hose-abe‘ wurde das Spiel genannt. Alwin versuchte einigen Spielern mit viel Geduld den Ablauf und die Regeln zu erklären. Mit mässigem Erfolg, die Fehlerquote war relativ hoch, aber mit Geld kann man vieles wieder ins Lot bringen, zumindest bei diesem Jass.

Bei herrlichem Sonnenschein und leichterer Geldbörse marschierten wir Richtung Kemmeriboden. Unterwegs plagte uns aber bald der Hunger und Durst. Eine perfekte Brätlistelle forderte uns auf, Cervelas auf den Grill zu schmeissen. Zusammen mit Weisswein und Brot, liessen wir es uns schmecken. Auch hier ging es bei den angefressenen Jassern nicht ohne ein paar Spielzüge ‚Hose-abe‘!!! Ob da wohl die Hoffnung bestand, aus den Minuszahlen herauszukommen? Nach fast zwei Stunden Wanderung erreichten wir den Kemmeriboden. Im Rest. Kemmeriboden-Bad genossen einige Männer eine feine Meringue. Wer schon mal dort war, weiss wovon wir reden! Ich muss wohl nicht erwähnen, dass auch hier wieder im grossen Stile gegen das Spielbankengesetz verstossen worden ist.

Die letzte Etappe der Wanderung führte uns nach Bumbach. Im Rest. Rosegg gab es Schweinshuftwürfeli in Waldpilz-Cognacrahmsauce, serviert mit Pilzchrättli, Spiralen und Gemüse und zum Dessert ein ‚Verdouerli‘. Tönt gut gell, war es auch!!! Neben der Beiz liegt gleich das Skigebiet, wo der Weltcupsieger Beat Feuz das Skifahren lernte. Die Beiz ist übrigends das Stammlokal von Föööz. Nach dem Nachtessen, mit vollen Bäuchen und müden Beinen, liessen wir uns mit dem Postauto und der Eisenbahn, zurück nach Hause führen.

Es war rundum ein toller Tag. Besten Dank dem Reiseleiter Jenni Pesche für die Organisation.

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