Besuch in der Kletterhalle

Letzten Freitag haben sich 8 Turner der Aktivriege im O’Bloc in Ostermundigen zu einem Training der anderen Art getroffen. Zuerst hiess es, unsere bequemen Strassenschuhe gegen kleine Kletterfinken einzutauschen. Wehe dem, der die Zehennägel nicht geschnitten hatte. Nach dem alle ihre Füsse in die kleinen Schuhe gezwängt hatten, betraten wir unter den belustigten Blicken der Profis in 2 Gruppen die Kletterhalle. Die einen wagten sich dirket an die bis zu 19m hohen Kletterwände, während die andere Gruppe eine Einführung ins Bouldern erhielt. Dabei wird ohne Seil und und Klettergurt bis auf Absprunghöhe geklettert. Der Boden wird mit Matten ausgelegt, welche einen alfälligen Sturz abfedern. 


Motiviert machten wir uns nach einer kurzen Einführung ans Werk. Mehr oder weniger geschmeidg versuchten wir uns an den unterschiedlichsten Parcours. Dabei mussten wir feststellen, dass wir wohl mehr mit Kraft denn mit Technik die 3-4 Meter hohen Wände zu bezwingen versuchten. Wir verbesserten uns aber auch mit jedem Versuch. 

​​​
Nach einer Stunde waren die ersten verhärteten Unterarme jedoch bereits Tatsache und mancher stellte sich die Frage wie das an der Kletterwand noch funktionieren soll, zumal die Füsse ja auch etwas unbequem verpackt waren.

​​

​​​

​An der grossen Wand konnten wir 2 unterschiedliche Sicherungsarten ausprobieren. Einerseits standen uns mehrere Routen mit einer automatischen Sicherungsanlage zur Verfügung, andererseits Sicherte uns Eliane, unsere Kursleiterin und gab es immer wiede Tips, wo und wie wir geeignete Griffe erreichen konnten. 


Nach einer weiteren intensiven Stunde am Seil waren die Arme hart, die Muskeln schlapp und die Zehen kurz vor dem abfallen. Zeit um den Profis noch etwas bei ihren überhängenden Touren zuzuschauen und unsere geschundene Arme anschliessend mit Gerstensaft zu regenerieren, wobei das anheben des Glases schon eine echte Herausforderung war.

Ich bin mir sicher, das die meisten von uns dieses spannende und intensive Training noch einige Tage spüren werden. Trotzdem bin ich sicher das alle beim nächsten mal wieder dabei sein werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.