Korbball NLB 3. Runde

Laupersdorf : Fraubrunnen, 5:10

Das 7. Spiel der Meisterschaft. Das Ziel ist klar: ein Sieg muss her! Topmotiviert und bereit, alles zu geben, betreten wir den Rasen. Doch wie so oft erhält das Team aus Fraubrunnen zuerst einen kleinen Dämpfer, als der Gegner in schwarz durch einen Penalty in seinem ersten Angriff in Führung geht. Der Ausgleich lässt jedoch nicht lange auf sich warten und wir finden immer besser in unser Spiel, worauf auch der Führungstreffer bald fällt. Die Hauptschwierigkeit besteht nun darin, sich nicht durch das sehr “zurückhaltende“ Spiel des Gegners einschläfern zu lassen. Mit einer soliden Führung von drei Körben gehen wir in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit verläuft unspektakulär. Geduldig und konzentriert können wir den Vorsprung weiter ausbauen und am Ende den verdienten Sieg feiern.

Fraubrunnen : Bätterkinden, 10:6

Wie immer verspricht auch dieses Derby gegen unseren Nachbarn spannend und emotional zu werden. Die Herren aus Bätterkinden spielen wie erwartet: schnell, offen, gefährlich. Schon im ersten Angriff zeigen sich Stärken und Schwächen der sehr hoch stehenden Verteidigung unseres Gegners. Viele Lüken, die zu Fehlpässen einladen, und Spieler, die in Sachen Konter nichts anbrennen lassen. Nicht zuletzt dank einer starken Defensivleistung unsererseits, aber auch einigem Wurf- und Penaltypech der Gegner, können wir nach heftigem Kampf mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause gehen.
Auch in der zweiten Halbzeit wird weiter mit harten Bandagen gespielt. Ein Glück für uns, das sich der Unparteiische recht tolerant zeigt und erst sehr spät die gelbe Karte zur Teamverwarnung zieht. Trotz einer deutlicheren Führung unsererseits bleibt das Spiel spannend und die Gemüter erhitzt bis zum Schluss. Der guten Beziehung zwischen den beiden Teams sei es gedankt, dass trotz alledem ein freundlicher Handshake aller Beteiligten möglich ist. 4 von 4 Punkten bisher, Fraubrunnen liegt auf Kurs.

Illnau-Volketswil : Fraubrunnen, 10:9

Das letzte Spiel der Vorrunde. Sollte auch hier ein Sieg errungen werden, ist Fraubrunnen wieder vorne mit dabei. Doch dafür muss zuerst eine Mannschaft bezwungen werden, die wohl als einzige in dieser Liga mit einer Manndeckung spielt. Die Frage lautet also: kann sich unser Team schnell genug an die neuen Umstände anpassen?
Anpfiff. Mit konsequentem Blockspiel versuchen wir uns unter den Korb zu arbeiten. Dies gelingt teilweise, allerdings sind Defizite offensichtlich. Trotzdem erringen wir einen Vorsprung und können diesen in die Pause retten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wird das Team wegen kleiner Verfehlungen verwarnt, womit nun das Tripple nach Reklamieren und Spielverzögerung komplett. In der Folge mehren sich die Strafwürfe, unser Vorsprung schwindet und zwei Minuten vor Schluss steht es 9:9 zwischen zwei Mannschaften, die sich bis hierhin nichts geschenkt haben. Nach einem endlos erscheinenden Angriff der Zürcher der grosse Schock: ein Spieler, an der Grundlinie, drei Meter vom Korb entfernt, erhält den Ball und setzt zu einem schier unmöglichen Hackenwurf an. Zur Verwunderung aller, am grössten wohl diejenige des Werfers selbst, findet der Ball wenige Sekunden vor Abpfiff seinen Weg in unseren Korb. Auch ein blitzartig ausgelöster Konter erreicht die andere Seite des Spielfelds nicht mehr rechtzeitig. Somit bleibt uns der krönende Abschluss eines ansonsten erfolgreichen Tages verwehrt.

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